Tagesmutter Sonnenkäfer


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Konzept



Mein Konzept möchte ich gerne nach Emmi Pikler führen.Werde im Jahr 2016 auch einen Kurs besuchen.


Emmi Pikler vertrat die Ansicht, die Persönlichkeit eines Kindes könne sich dann am besten entfalten, wenn es sich möglichst selbstständig entwickeln darf. Aufgabe der Erwachsenen sei es, dem Kind Geborgenheit in sicheren, stabilen Beziehungen zu vermitteln und seine Umgebung so zu gestalten, dass das Kleinkind entsprechend seinem individuellen Entwicklungsstand selbstständig aktiv werden könne. Daher umfassen die vier Prinzipien der Pikler-Pädagogik:
•Respekt vor der Eigeninitiative des Kindes und die Unterstützung seiner selbstständigen Tätigkeit,
•Unterstützung einer stabilen persönlichen Beziehung des Kindes zu relativ wenigen, aber vertrauten Bezugspersonen,
•Bestreben, dass sich jedes Kind angenommen und anerkannt fühlt,
•Förderung des optimalen körperlichen Wohlbefindens und der Gesundheit des Kindes.
•Emmi Pikler ging davon aus, dass Säuglingspflege bereits Erziehung ist. Den größten Teil seiner sozialen Erfahrungen macht ein Baby, während es gefüttert, gebadet, gewickelt sowie an- und ausgezogen wird. Deswegen ist der liebe- und respektvolle Umgang mit dem Baby von größter Wichtig keit. Die Grundsätze der Pikler-Pädagogik lassen sich auch zuhause einfach umsetzen:
• ? Sprechen Sie bei allem, was Sie tun, mit Ihrem Kind. Erklären Sie ihm, was als Nächstes kommt, und zeigen Sie ihm jeden Gegenstand, den Sie verwenden (z. B. Haarbürste, Waschlappen), sowie jedes Kleidungsstück (z. B.: „Schau, hier ist dein Jäckchen, und das möchte ich dir jetzt anziehen“). Sehen Sie Ihr Baby an, während Sie mit ihm sprechen.
? Warten Sie, bis Ihr Baby bereit ist mitzumachen. Schon wenige Wochen alte Babys sind zu kooperativem Verhalten fähig; sie zeigen dies mit Blicken, Gesten und Bewegungen. Im Alter von drei Monaten kann Ihr Baby beispielsweise bereits sein Ärmchen ausstrecken, wenn Sie ihm das Jäckchen überziehen wollen. Dazu müssen Sie sich jedoch gedulden, bis es dazu bereit ist. Auch wenn es vielleicht ein wenig länger dauert, sollten Sie die Arme Ihres Kleinen nicht „zwangsweise“ in den Ärmel schieben. So berauben Sie Ihr Kind nämlich des Erfolgserlebnisses, dass es mithelfen konnte. Aus Freude über die gelungene Zusammenarbeit wird Ihr Kind beim nächsten Mal wieder bereit sein mitzuhelfen.
? Lassen Sie sich Zeit, und seien Sie voll bei der Sache. Als Eltern neigen wir manchmal dazu, Tätigkeiten wie Wickeln oder An- und Ausziehen als mehr oder minder „lästige Pflicht“ so schnell wie möglich zu erledigen, um dann wieder Zeit für das „Eigentliche“, das Spielen mit unserem Kind, zu haben. Vermeiden Sie bei der Babypflege alle Eile und Hektik. Ihr Baby darf und soll sich als Mittelpunkt der Welt erleben, wenn es gefüttert, gewickelt oder gebadet wird. Wenn Ihr Kind zu diesen Zeiten Ihre ungeteilte liebevolle Aufmerksamkeit bekommt, erfährt es „Ich bin jetzt am wichtigsten“ und muss nicht den ganzen Tag um Aufmerksamkeit kämpfen.
? Schaffen Sie Sicherheit durch bekannte Abläufe. Achten Sie darauf, dass Sie bei der Pflege Ihres Kindes möglichst immer in der gleichen Reihenfolge vorgehen. Auch ein klarer räumlicher und zeitlicher Rahmen gibt Ihrem Kind Orientierung. Es sollte durch einen eindeutigen Anfang und ein klar erkennbares Ende wissen, wann es Zeit ist für innige Pflegemomente. Auch das Wo steht bereits vorher fest, beispielsweise Wickeln im Bad und Füttern in der Küche.
















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